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Flash 1

Flash 1

Flash erhält leider auch keine monatliche Serie von Panini Comics, sondern nur einen alle paar Monate erscheinenden Paperback, der mehrere Ausgaben der in den USA monatlichen Serie enthält. Der erste der Paperbacks enthält die ersten vier Comics von Flash seit dem Relaunch.

Barry Allen ist mit seiner Freundin Patty Spivot auf einem Empfang von Dr. Elias im Museum. Auf einmal stürzen maskierte Männer durch die Glasdecke. Barry reagiert sofort und erscheint als Flash, der Superheld im feuerroten Kostüm mit dem goldenen Blitz auf der Brust. Die Einbrecher laufen zum Dach wo sie ein Helikopter erwartet. Fast alle der Gruppe schaffen es in das Fluchtfahrzeugen, einen kann der schnellste Mann der Welt aber schnappen und sogar die Beute der Einbrecher kann er an sich reißen. Allerdings fällt er in die Tiefe und bricht sogar durch den Boden bis in die Kanalisation. Im Museum liegt der Mann, den Flash fangen konnte, tot am Boden. Als Barry kommt er zurück zum Tatort und sieht, dass der Angreifer sein alter Jugendfreund Manuel ist.
Auf der Arbeit bei der Polizei hoffen einige Ermittler schon, dass der Tod von Manuel auf Flashs Deckel geht, was sich aber nur als Hoffnung und nicht als Tatsache heraus stellt.
Flash aber geht es dreckig, weil es sich um seinen alten Freund handelt.
Nachts in seinem Haus scheint jemand einzubrechen. Barry kann den Eindringling schnappen und sieht ins Gesicht von Manuel, seinem eigentlich toten Freund Manuel. Doch kann dieser das Ganze nicht erklären, da die Tür zu Barrys Wohnung eingetreten wird, was beide zur Flucht veranlasst. Die beiden rennen durch den Park als Barry in den Fluss springt und sich unter Wasser in Flash verwandelt. Wieder an der Oberfläche trifft er auf eine ganze Gruppe von Manuels.
Die Gruppe greift ihn an und er kann die Angreifer ausschalten. Da es sich aber irgendwie um seinen Freund Manuel handelt, will er lieber ein paar Antworten auf seine Fragen anstelle einer Schlägerei. Die Manuels erzählen Flash, dass sie Iris West, Reporterin und eine Freundin des vermeidlich ertrunkenen Barry, in ihrer Gewalt haben. Er solle hier im Wald bleiben und ihnen nicht folgen, damit ihr nichts passiert. Die Gruppe nennt sich Mob Rule, wie sie Flash kurz vor ihrem Aufbruch offenbaren. Später kriegt er einen Anruf von Iris und sie sagt, dass es ihr gut geht und sie frei sei.
Dr. Elias möchte ein paar Tests mit Flash machen und stellt ihn auf ein Laufband, auf dem er so schnell laufen soll wie er kann. Durch den Computer wird klar, dass Flash zwar super schnell läuft und handelt, sein Kopf aber nicht mit der gleichen Schnelligkeit arbeitet. Er könne also noch viel mehr aus sich heraus holen als bisher. Dr. Elias weißt ihn an die Speed Force nicht nur physisch sondern auch mental zu nutzen. Während eines Gesprächs mit seiner Freundin Patty erkennt Barry erstmals die mentalen Kräfte der Speed Force und kann sich auf mehrere Dinge zur gleichen Zeit konzentrieren und verschiedene Möglichkeiten in hohem Tempo abwägen, was ihm einen neuen Vorteil verschafft im Kampf gegen das Verbrechen. Flash erhält den Reisepass von Manuel und kann so den Lebensweg des alten Freundes und Soldaten skizzieren. Gleichzeitig erinnert er sich daran, wie Manuel und er sich kennen lernen vor einer Party, wo beide niemanden kannten.
Derweil ist der richtige Manuel Geisel seiner Klone, die ebenfalls einen Doktor als Geisel haben, welcher für sie arbeitet. Bei einem Versuch erzeugen sie einen solch starken Elektromagnetischen Impuls, dass der Strom der Stadt komplett versagt. Dadurch stürzt auch ein Flugzeug genau auf die Brücke zu auf der Flash gerade steht. Durch superschnelle Bewegungen entstehen Schwingungen und irgendwie kann das Flugzeug an der Brücke vorbei ohne, dass jemand dabei verletzt wird. Mob Rule ist sauer, dass ihr Versuch nicht geklappt hat, daher erschießen sie Manuel. Dies bringt aber nichts, da Manuel durch ein Militärexperiment stärker als sonst ist. Außerdem hat er regenerative Fähigkeiten, so dass selbst abgetrennte Arme nachwachsen und selbst tödliche Verletzungen nur schmerzhaft sind, ihn aber nicht umbringen. Aus den abgetrennten Körperteilen entstehen als Nebenwirkung allerdings komplette Klone von Manuel, nur sterben diese sehr schnell. Mob Rule versucht diesen Prozess aufzuhalten, damit sie wie echte Menschen leben können.
Mob Rule braucht einen neuen Wissenschaftler, da der alte versagt hat. Sie entführen Dr. Elias, der ihnen von nun an helfen soll. Derweil können Patty und Barry den Aufenthaltsort von Manuel ausmachen und ihn befreien. Allerdings werden sie von den wiederkehrenden Mob Rule überrascht. Patty und Manuel gelingt die Flucht, während Barry zurück bleibt. Eine Kugel trifft ihn am Kopf und Barry geht zu Boden. Mob Rule hält ihn für tot.
Patty und Manuel decken derweil über Möglichkeiten nach Barry zu befreien, doch kommen sie nicht über die Brücke zu den Badlands, da diese von der Polizei gesperrt wurde wegen des EMP. Reporterin Iris West sitzt zur gleichen Zeit auf Iron Heights, der Gefängnisinsel, fest.
Manuel schnappt sich ein Pferd und will zurück zu Mob Rule reiten, denen er allerdings schon auf dem Weg dorthin begegnet. Wieder einmal schaffen sie es Manuel gefangen zu nehmen. Mob Rule wollen Manuel endlich auf ihre Seite ziehen und erklären, dass sie einfach nur Leben wollen und sich dann in alle Winde verstreuen werden.
Derweil kommt Barry Allen wieder zu sich. Die Kugel streifte ihn nur leicht und er hat nur einen Streifschuss abbekommen. Er bemerkt, dass in der Halle in der er gefangen gehalten wird niemand mehr ist. Dafür aber entdeckt er Sprengstoff mit einem Zeitzünder. In der allerletzten Sekunde kann er durch seine Schnelligkeit der Explosion entkommen. Nun will Flash Manuel retten.


Der erste Band von Flash überzeugt durch sympathische Charaktere und tollen Zeichnungen sowie einer tollen Story. Man darf gespannt sein wie es mit Flash und Mob Rule sowie seinem Freund Manuel weiter geht. Auch was mit Iris West passieren wird ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich klar, wird allerdings in der zweiten Ausgabe einen recht zentralen Punkt der Storyline einnehmen. Man darf gespannt sein. Schade, dass die Ausgaben allerdings nur alle vier, fünf Monate erscheinen.

Text © by Sebastian Berning